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Soil³ - Sustainable Subsoil Management

Anlage FV I

Anlage des Central Field Experiments I

Feldversuch I, Klein-Altendorf

Bearbeitung, Feldversuch I, Klein-Altendorf

Trockenrisse Dauerversuch in Thyrow

Trockenrisse, Dauerversuch in Gießen, Sommer 2017

Probenahme Dauerversuch Dürnast

Probenahme Dauerversuch Dürnast, März 2017

Dauerversuch Thyrow

Thyrow

NEWS

New publication "Short-term effects of in-row subsoiling and simultaneous admixing of organic material on growth of spring barley (H. vulgare). by Jakobs, I., Schmittmann, O. and Schulze-Lammers, P., 2017. onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/sum.12378/pdf

 


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Projekt im Programm "BonaRes - Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie" 

Hintergrund und Ziele

Weltweit steigende Bevölkerungszahlen verlangen größere Anstrengungen, um den daraus resultierenden Bedarf an Nahrungsmitteln, möglichst sozial- und umweltverträglich sowie nachhaltig zu decken. Dies ist ein große Herausforderung, denn nicht nur in Deutschland nehmen die Flächenanteile für den Ackerbau stetig ab, gleichzeitig steigt das Risiko von Ernteausfällen bei warmen und trockenen Sommer, während die Verfügbarkeit von Düngemitteln abnimmt bzw. die Kosten hierfür ansteigen. Stark unterschätzt wird aber, dass im Unterboden große Vorräte an Wasser, Kohlenstoff und Nährstoffen liegen. Pflanzen decken zu 10-80% ihren Bedarf an Nährstoffen und Wasser aus dem Unterboden. Gerade in trockenen Jahren oder unter Nährstoffmangel könnte dieser zur Ertragssicherung und zur Steigerung der Produktivität beitragen. Bislang wurde allerdings der Unterboden in Managementstrategien kaum berücksichtigt. Ziel des Projektes Sustainable Subsoil Management (Soil3) ist es, den Unterboden in Managementoptionen einzubeziehen. Wir gehen davon aus, dass die Wasser- und Nährstoffaufnahme aus dem Unterboden gesteigert werden kann, wenn attraktive Optionen für die Pflanze geschaffen werden, um in Wurzel-wachstum im Unterboden zu investieren. Dies kann durch unterschiedliche Optionen wie der Verringerung des physikalischen Widerstandes für die Wurzel, durch Hot Spots an Nährstoffen im Unterboden, oder aber auch durch Wasserspeicherung im Unterboden gelingen, wenn der Oberboden durch saisonale Gegebenheiten austrocknet. Innerhalb des Verbund-projektes Soil3 wird konkret getestet, wie das gesamte Bodenvolumen für die agrarische Nutzung optimiert werden kann. Unterschiedliche Maßnahmen kommen hier zum Tragen: a) in einer Kombination von tiefwurzelnden Vorkulturen mit technischen Entwicklungen sollen die bodenchemischen, physikalischen und biologischen Eigenschaften des Unterbodens für das Pflanzenwachstum verbessert werden. Hierbei wird der Unterboden mit einer Grabenfräse heterogenisiert und organisches Material wird in den Unterboden eingebracht. Daneben soll b) eine Inventur und die Analyse von Metadaten aus den Dauerversuchsstandorten und Daten der Boden-zustandserhebung Aufschluss über Nährstoffzustände im Unterboden geben.

 

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